München, 4. September 2019 — Ein Großteil der Deutschen (69 Prozent) wird dieses Jahr seine Weihnachtseinkäufe online erledigen. Dies ergab eine internationale Bazaarvoice-Umfrage unter 2.500 Konsumenten aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA. Dennoch weiß ein Viertel (26 Prozent) immer noch die Vorzüge des stationären Handels zu schätzen, denn hier findet der Konsument Weihnachtsstimmung und persönlichen Kundenservice – und er muss nicht auf die gekauften Artikel warten.

Die Saison beginnt immer früher

Knapp ein Drittel der Deutschen kümmert sich zwischen Anfang und Mitte Dezember um Weihnachtsgeschenke. Für rund ein Viertel der Deutschen sind Rabatttage wie Black Friday oder Cyber Monday im November der Startschuss für den Geschenkekauf. 27 Prozent beginnen schon Anfang September. Zwölf Prozent nutzen den Sommerschlussverkauf. Im angelsächsisch geprägten Ausland ist man noch früher dran: 29 Prozent der Briten und 19 Prozent der US-Amerikaner greifen schon beim „Prime Day“ im Juli zu. Für Händler bedeutet das, dass sie nicht erst in der Vorweihnachtszeit sondern bereits gegen Mitte des Jahres von entsprechenden Verkaufsaktionen profitieren können.

Was am On- und Offline-Shopping stört

Auch wenn die Mehrheit der Deutschen Weihnachtsgeschenke mittlerweile im Internet bestellt, haben Konsumenten auch hier einiges zu bemängeln: Die Hälfte (51 Prozent) klagt über lange Lieferzeiten. 41 Prozent haben Probleme damit, angesichts der Vielzahl an Marken- und Produktoptionen die richtige Kaufentscheidung zu treffen.

Beide Probleme entfallen im stationären Handel, denn hier spielen Lieferzeiten keine Rolle und durch individuelle Beratung fällt es leichter, sich zu entscheiden. Allerdings hat auch das gute alte Ladengeschäft seine Schattenseiten: Etwa der Hälfte der Deutschen vergeht beim Gedanken an lange Warteschlangen (61 Prozent) und überfüllte Läden (47 Prozent) die Lust aufs Shoppen. Weitere Probleme sind aufdringliches Verkaufspersonal (45 Prozent) und die begrenzte Produktauswahl (33 Prozent).

Am Ende des Tages scheint es also, dass die meisten Konsumenten lieber ein wenig Wartezeit in Kauf nehmen und auf Beratung und Weihnachtsatmosphäre verzichten, wenn sie ihre Weihnachtseinkäufe dafür vom Sofa aus erledigen können.

Mobiles Shopping wird immer wichtiger

Wenn Konsumenten online einkaufen, benutzen sie dazu immer öfter Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets. Bazaarvoice hat Shopping-Daten von 6.000 Brand- und Retailer Websites ausgewertet. Sie zeigen, dass in Europa 67 Prozent des Traffics zur Weihnachtszeit von Mobilgeräten stammt. Entsprechend sollten Händler großen Wert darauf legen, ihre Online-Plattformen für die mobile Nutzung zu optimieren. Hier scheinen deutsche Online-Händler bereits vieles richtig zu machen: Nur 17 Prozent der befragten Deutschen bemängeln langsame Websites und einen umständlichen Checkout-Prozess. Zum Vergleich: In Großbritannien sehen hier 54 Prozent der Befragten ein Problem.

Wie können Marken das Einkaufserlebnis verbessern?

Die Studie zeigt, dass eine schnellere und effizientere Lieferung für 53 Prozent der Deutschen das Einkaufserlebnis deutlich verbessern würde. Außerdem sind 32 Prozent der Befragten der Auffassung, dass sich ein ausgezeichneter Kundenservice positiv auswirkt. Kundenbewertungen, Fotos und personalisierte Empfehlungen sind laut der Studie für fast ein Viertel der deutschen Befragten wichtig – als Entscheidungshilfe für den Geschenkekauf.

„In einer Zeit, in der Online-Shops wie Pilze aus dem Boden schießen, ist es für Marken unabdingbar, eine Differenzierungsstrategie zu entwickeln. Ob online oder im Geschäft, Verbraucher erwarten erstklassigen Kundenservice, personalisiertes Marketing und User-generated Content wie Fotos und Kundenbewertungen“, so Tobias Stelzer, Head of Sales DACH und BENELUX bei Bazaarvoice. „Gerade vor großen Verkaufsaktionen wie dem Black Friday oder an den Tagen direkt vor Weihnachten sollten Marken ihre Strategie überdenken und prüfen, ob ihre On- und Offline-Verkaufsplattformen den Ansprüchen ihrer Kunden gerecht werden.

Weitere Informationen gibt es unter www.bazaarvoice.com/de/holiday-headquarters.

Methode:

Im Auftrag von Bazaarvoice befragte das texanische Meinungsforschungsunternehmen Dynata Anfang dieses Jahres 2.500 Konsumenten danach, wann und wie sie ihre Weihnachtseinkäufe erledigen. 1.000 der Befragten waren US-Bürger, jeweils 500 Briten, Franzosen und Deutsche.

Über Bazaarvoice

Bazaarvoice ist das weltweit smarteste Online-Shopping-Netzwerk und verbindet mehr als eine halbe Milliarde Konsumenten mit tausenden Einzelhändlern und Marken. Mit Bazaarvoice können Unternehmen online, In-Store oder über mobile Endgeräte mit Konsumenten in Dialog treten. Hierzu stehen führende Technologien zur Verfügung, die zielgerichtete Werbung und authentischen Consumer Generated Content wie Bewertungen und Rezensionen, kuratierte Fotos, Social Posts und Videos beinhalten.

Weitere Informationen: www.bazaarvoice.com

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